Samstag, 9. Dezember 2017

15_2017 • Lochmuster-Halswärmer

Neudeutsch: "Lace-Cowl" …

Vor einer guten Woche kam ich relativ kurzfristig auf die Idee, einer ganz lieben Arbeitskollegin zu Weihnachten ein kleines Dankeschön für wirklich anstrengende Arbeiten im vergangenen halben Jahr zu stricken. Nur was?!

Die Wahl fiel schließlich auf einen Halswärmer mit Lochmuster, neudeutsch auch "Lace-Cowl" genannt. Verarbeitet habe ich 48 g Filatura di Cosa Centolavaggi (1400 m/100 g) mit Nadeln der Stärke 3,25 mm. Da das Garn sehr fein ist, habe ich es einfach doppelfädig verstrickt. Die Muster habe ich frei Schnauze aneinander gereiht und hatte unglaublich Glück, dass das Garn am Ende gerade noch zum Abketten ausgereicht hat.




Montag, 4. Dezember 2017

Sternstunden 2017 … Jahresrück- und -ausblick

Oder: Es war ein erfolgreiches Jahr!

Noch ist es ja ein wenig früh, um einen Jahresrückblick zu schreiben, aber da wir jetzt am vergangenen Wochenende den letzten Sternstunden-Verkauf für dieses Jahr absolviert haben, möchte ich die Gunst der Stunde nutzen und euch über die Aktionen im auslaufenden Jahr erzählen:

Angefangen haben wir dieses Jahr im Mai. Zum ersten Mal waren wir auf einem Frühjahrsmarkt und die Zeichen, auch dort unsere Waren erfolgreich verkaufen zu können, standen sehr gut. Leider machte uns dann das Wetter einen sauberen Strich durch die Rechnung, so dass wir in der Halbzeit unsere Zelte im wahrsten Sinne des Wortes abgebrochen haben und pudelnass nach Hause fuhren. Klatschnass waren auch trotz schützendem Pavillon viele unserer Strickwaren, so dass ich im Nachgang vieles gewaschen, getrocknet und ggf. gespannt habe. Fazit: Wir hatten sehr viel Aufwand für sehr wenig Ergebnis (auch wenn wir tatsächlich durch eine einzelne sehr kauffreudige Kundin am Ende doch noch einen akzeptablen Betrag in der Kasse hatten). Freilandveranstaltungen wie diese werden wir künftig nicht mehr besuchen.

Danach war eine längere Pause, bis vorletztes Wochenende dann der Hobby- und Künstlermarkt in Freising stattfand, auf dem wir recht unerwartet letztlich doch noch einen Platz ergattern konnten. Zunächst hatte man uns mitgeteilt, dass wir zwar einen Tisch, aber wohl keinen Platz für unsere Kleiderständer bekommen könnten, da die neue Lokalität stark beengt sei. Am Donnerstag erreichte mich dann aber noch der Anruf des Veranstalters, der mir mitteilte, dass er es jetzt doch so einrichten konnte, dass wir einen Ecktisch zwischen zwei Säulen bekommen konnten, so dass neben dem Tisch zwar kein zweiter Tisch, wohl aber unsere Kleiderständer Platz hätten. Und so konnten wir dann auf einer geräumigen Fläche alle unsere Schätze publikumswirksam drappieren und trotz sehr schwachem Besuch (zeitweise war die Halle wie ausgestorben) ausgesprochen gut verkaufen.

Am vergangenen Freitag hatte ich nun alle meine Kisten und Boxen und Taschen und sonstigen Kram in unser Auto gequetscht und bin nach Karlsruhe gefahren. In Ettlingen fand (und findet natürlich noch bis nach Weihnachten) der Sternlesmarkt statt, wo wir dank der Beziehungen durch eine unserer fleißigen Helferinnen in die Stadtverwaltung tatsächlich eine Hütte für ein Wochenende belegen konnten – eine spannende Aktion, da zum einen die "Aktion Sternstunden vom BR" außerhalb von Bayern nicht gar so bekannt ist. Da zum anderen aber auch wir noch nie zwei Tage am Stück in einer Hütte unsere Waren feilgeboten hatten und nicht abschätzen konnten, wie die Verkäufe wohl laufen würden. Um es kurz zu machen: Die Stadt Ettlingen hatte uns eine hervorragend ausgestattete und toll dekorierte Markthütte (sogar mit Gasofen bestückt!) zur Verfügung gestellt, die wir am Samstag früh lediglich mit unseren Schätzen befüllen mussten. Wir waren noch nicht fertig mit dem Aufbau, als schon die ersten Strickwaren den Besitzer wechselten. Auch in den folgenden Stunden kamen zahlreiche Käufer und füllten nach und nach unsere Kasse, die am Abend für ein zufriedenes Grinsen in unseren Gesichtern sorgte. Überraschend war dann, dass wir am Sonntag trotz schlechterem Wetter (es fing mittags an zu schneien und richtig unangenehm kalt zu winden) noch einen drauf setzen konnten. Der Aufwand hat sich tatsächlich rundum gelohnt und eine Menge Spaß hatten wir obendrein! Diese Verkaufsaktion möchte ich nächstes Jahr unbedingt wiederholen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz, ganz herzlich bei allen bedanken, die auch in diesem Jahr wieder für eine rundum gelungene Verkaufsaktion gesorgt haben – sei es als Spenderin von Wolle, sei es als Spenderin von wunderbar gestrickten oder gehäkelten Waren, sei es als Veranstalter von Märkten oder sei es ganz besonders auch als Helfer bei den Märkten selbst. 

Gemeinsam konnten wir dieses Jahr eine stattliche Summe erwirtschaften, die ich am Sternstundentag am Freitag dann an die Aktion Sternstunden überweisen werde. Sie beläuft sich dieses Jahr auf – Trommelwirbel –

2.452,50 €

Nach den Sternstunden ist aber ja auch bekanntlich immer vor den Sternstunden und so stehen die nächsten Termine dieses Mal tatsächlich auch schon fest. Im Februar und auch im März wollen wir zwei Hallen-Frühjahrsmärkte in Pliening (noch nicht ganz sicher) sowie in Oberschleißheim (bereits zugesagt) besuchen. Außerdem wurde mir in Aussicht gestellt, einen bislang von anderen Damen betreuten Stand im Dachauer Raum zu übernehmen, so dass nächstes Jahr vielleicht auch andere Verkaufsorte auf dem Plan stehen werden.

Sollte jemand von euch gerne bis dahin, aber auch natürlich wieder für die Weihnachtsmärkte 2018 etwas für uns werkeln wollen, so stünden folgende Sachen besonders weit oben auf unserer Wunschliste:

Tücher (mittelgroß, Lochmuster) in gedeckteren Farben, besonders gefragt sind grau und schwarz
Socken mit nicht zu kurzem Schaft vor allem in den Größen 38 und 42
Babysocken und Babyschuhe (bitte unbedingt aus Sockenwolle!)
Handstulpen aller Art
Herrenmützen
Püppchen, Bärchen u.a. aller Art (wenn möglich ebenfalls aus Sockenwolle oder Baumwolle, damit sie auch mal gewaschen werden können). Wenn jemand gerne so Kleinteile strickt, aber das Zusammennähen, Füllen und evtl. Besticken mit Gesichtern nicht so gerne machen mag, darf man mir auch gerne die Rohlinge schicken. Die nötigen chirurgischen Eingriffe zur Fertigstellung übernehme ich sehr gerne!

Ganz besonders dankbar wären wir auch wieder über Wollspenden – wie immer gerne auch Reste. Da wären momentan vor allem Lace- und Sockengarne in grau und schwarz, auch dunkelblau/jeansblau und gedeckte Färbungen gefragt. Um meine Adresse, die sich die letzten Jahre nicht geändert hat, zu erhalten, sendet mir einfach eine kurze Mail (andrea-k-w ät web.de) oder nutzt gerne auch das Kontaktformular in der Seitenleiste hier links.

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn wir auch im kommenden Jahr wieder so erfolgreich für die Sternstunden werkeln könnten!

PS: Weil mich hin und wieder mal eine vorsichtige Anfrage erreicht, hier mal ganz offiziell:
Wir sind keine feste, eingeschworene oder geschlossene Gruppe – jede Strickerin (natürlich auch jeder Stricker!) darf bei uns mitmachen – egal ob mit einem einzigen Spendenteil oder einer ganzen Kiste voll! Wenn jemand das erste Mal mitmachen möchte, bitte kurz eine Mail an mich senden, dann gebe ich ein paar Tipps und Hinweise sowie natürlich auch meine Adresse weiter ;O)

So, hat jemand bis hierher alles gelesen? Dann gibt es wenigstens auch noch ein paar Fotos dazu:







Samstag, 18. November 2017

14_2014 • Fuchspfoten-Kissen

Oder: Dieses mal in blau. 

Inzwischen zum dritten Mal habe ich das doch recht aufwändige Fox Paw-Muster gestrickt und das, obwohl ich in der Regel nichts mehrfach stricke. Nr. 1 war ein Schal für mich, Nr. 2 ein Kissen für meine Eltern und Nr. 3 darf jetzt dann unser neues, dunkelbraunes Sofa zieren.

Verarbeitet habe ich 162 g Sockenwolle in 6 verschiedenen Farben mit Nadelstärke 2,5 mm. Manchmal habe ich mich durchaus gefragt, ob wohl eher meine Finger oder doch vielleicht die Nadeln brechen würden, aber zu meinem Erstaunen haben beide bis zum Ende unversehrt durchgehalten.




Sonntag, 12. November 2017

13_2017 • Kinderhandschuhe

Oder: Ich bin vielleicht doch bekloppt ...?!

Warum? Weil ich in den letzten zwei Wochen in den Tropen unterwegs war. Also, nein, deshalb bin ich noch nicht bekloppt. Aber ich habe tatsächlich am Pool und Strand in Bali sitzend Kinderhandschuhe gestrickt. Und DAS ist bekloppt.

Nach 6 Paaren für die Sternstundenkisten hatte ich dann allerdings erst mal genug und habe an anderem weiter gestrickt – davon dann demnächst mehr, wenn die Endarbeiten wie Fäden vernähen und Nähte schließen beendet sind.

Ich stelle übrigens fest: Unsere neue Couch eignet sich nicht mehr ganz so gut zum Fotoknipseln wie das Vorgängermodell ... muss ich mir wohl künftig einen anderen Hintergrund suchen.




Donnerstag, 26. Oktober 2017

12_2017 • Wolkig

Oder: Heute mal Regenwolken.

Ihr wundert euch über meine seltsame Überschrift? Das kann ich klären: In unserer Ravelry-Gruppe kam jemand auf die Idee, einen KAL (= Knit ALong = Gruppenstricken) mit dem Halswärmer namens "Wolkig" von Martina Behm zu stricken. Da ich noch nie so einen "Cowl", wie das Teil neudeutsch so schön heißt, gestrickt habe, habe ich mich anstecken lassen und gleich das kostenlose Muster bei Ravelry angeschaut.

Und ehrlich: Da lohnt sich das Ausdrucken gar nicht, so einfach ist dieses doch so effektvolle Muster. Denn die Anleitung des Musters selbst besteht aus genau einer einzigen Zeile. So mag ich das für nebenbei.

Meine Garnwahl fiel auf ein traumhaftes, handgesponnenes Garn, das ich vor Jahren einmal geschenkt bekommen und mich nie anzustricken getraut hatte. Mir fehlte die passende Idee. Dreifädig mit einem dunkelblauen Merinogarn kombiniert (im Nachhinein gesehen fast sogar einen Hauch zu dick ...) wurde ein praktischer Halswärmer daraus. Da mein Garn eben wie gesagt etwas dick war, habe ich mich nicht an die in der Anleitung vorgeschlagene Länge des "Schlauches" gehalten, sondern vorzeitig abgebrochen, sonst hätte ich meinen Hals gleich in eine Röhre stecken können ...

Nachtrag: Die deutsche Version dieser Anleitung ist hier zu finden KLICK!








Dienstag, 3. Oktober 2017

11_2017 • 114 g Baby-Batscherl

Oder: Mini-Handschuhe machen süchtig!

Sie lassen sich schnell mal zwischendurch stricken. Man kann wunderbar kleinere Sockenwoll-Reste (ca. 15 g genügen je Paar) verarbeiten. Und sie sehen putzig aus – die Babyhandschuhe ohne Daumen.

Lange habe ich nach einer vernünftigen Anleitung gesucht, aber irgendwie nirgendwo das genau Passende gefunden. Also habe ich ein wenig experimentiert. Und so habe ich es gemacht:

Anschlag 36 M
25 Runden Bündchenmuster

Lochrunde: *4 re, 1 U, 2 zus.str.* wdh.
1 Runde rechts

Hand: 
2 Runden links, 2 Runden rechts im Wechsel (enden mit 2 Runden links), bis 7 Linksrippen gestrickt sind.

Spitze:
*4 re, 2 zus.str.* wdh.
1 Runde rechts
*3 li, 2 li zus.str.*wdh
1 Runde links
*2 re, 2 zus.str.* wdh
1 Runde rechts
*2 überz. zus.str., 5 re, 2 zus.str.*
*2 überz. zus.str., 3 mittig zus. str., 2 zus.str.*

Faden durch die übrigen 6 M ziehen und ebenso wie den Anfangsfaden vernähen. 2 Kordeln (je 2 Fäden à 75 cm verdrehen) drehen und einfädeln – fertig.

So, und jetzt werde ich mich mal an Kinderhandschuhe mit Daumen machen.







Dienstag, 26. September 2017

10_2017 • Socken

Oder: Zwischendurch mal etwas Schnelleres auf die Nadeln ...

Nach dem doch etwas langwierigeren grauen Herrenpulli musste jetzt ein schnelleres Erfolgserlebnis her. Und da ich momentan von der neuen Arbeit doch ganz schön gefordert und abends eher leer im Kopf bin, habe ich letzte Woche nach langem wieder einmal ein Paar Socken angestrickt.

Nichts Weltbewegendes – einfach nur ein Paar Socken in Größe 38/39 in "unserem" Sockenmuster.

Und weil ich die Sockennadeln gerade mal zur Hand hatte, habe ich auch gleich noch angefangen, ein paar Paar ;O) Handschuhe für Babys und Kinder zu stricken, die dann für die Sternstunden gedacht sind.

Apropos Sternstunden:

Die Anmeldungen für die Märkte hier in meiner Umgebung lief dieses Jahr bisher ein wenig schleppend. Einer der Märkte aus den letzten Jahren findet ausgerechnet am Geburtstag meines Mannes statt, da sind wir urlaubstechnisch unterwegs. Ein anderer Markt findet dieses Jahr – so meine letzte Info – gar icht statt. Für den Markt in Freising habe ich mich angemeldet, aber bislang noch keine Rückmeldung, ob ich einen Platz bekomme – da besteht also noch Hoffnung.

Aber ein ganz anderer Markt, überhaupt nicht in meiner Umgebung, steht schon fest auf dem Programm: Dieses Jahr werden wir erstmals im fernen Baden-Württemberg für die Sternstunden aktiv werden. Ich konnte nämlich eine Bude für das erste Dezemberwochenende am Ettlinger "Sternlesmarkt" ergattern. Darauf bin ich schon sehr gespannt!

Ja, und dafür werden also noch ein paar Sachen benötigt: Sollte jemand von euch da draußen Lust haben, vor allem Kinderhandschuhe (aber natürlich gerne auch andere Dinge) zugunsten der Sternstunden zu stricken, dann wäre ich wie immer ein dankbarer Abnehmer. Die Sachen müssten bis  20. November bei mir sein, damit ich noch eine Chance habe, alles in meine "Buchhaltung" aufzunehmen, auszupreisen usw.

So, und hier nun noch ein paar Fotos von den schnell mal eingeschobenen Socken:





Sonntag, 10. September 2017

09_2017 Grauer Herrenpulli mit Reißverschluss

Oder: Wehe, wenn er den jetzt auch nicht trägt ... 

Vor vielen Jahren, da kannte ich den Herrn Baron erst kurze Zeit, habe ich ihm einmal einen Pulli aus Sockenwolle gestrickt. Und dieser Pulli lag im Schrank. Und da lag er gut. Ich würde mal sagen: Dieser Pulli wurde max. einmal getragen, weil er "einfach viel zu warm" für den Herrn Baron war. Hm. Daraufhin schwor sich die Frau Baron, nie wieder einen Pulli für den Herrn Baron zu stricken – zu viel Arbeit für den Schrank.

Vor einiger Zeit kam dann aber doch der Wunsch nach einem handgestrickten Pulli – grau sollte er sein, nicht zu dick, auf keinen Fall kratzig und modern geschnitten. Nach verschiedenen Wollvorschlägen fiel die Wahl schließlich auf Drops Baby Merino, ein Garn mit einem sehr schön glatten Griff, zu verstricken mit NS 3,25 mm. Das passte.

Und nun ist das gute Stück fertig, nachdem gestern noch mal eine Extrarunde eingelegt werden musste: Nach dem Entspannungsbad waren die Ärmel nämlich so lang, dass sie bis über die Finger hingen. Das konnte so nicht bleiben. Das größte Abenteuer war für mich allerdings das Einnähen des Reißverschlusses. So was hatte ich noch nie gemacht und ich gebe zu: Das kann man noch optimieren, aber es könnte auch viel schlimmer aussehen. So bleibt das jetzt.

... und wehe, dieser Pulli liegt auch wieder nur ungetragen im Schrank ...!

(Der von damals liegt übrigens zum Ribbeln bereit, denn weder Farbe, noch Form würde der Herr Baron heute noch tragen, auch wenn die Größe noch völlig ok ist.)






Freitag, 1. September 2017

08_2017 Kuscheliges Leichtgewicht

Oder: Die Sternstunden-Produktion läuft im Hintergrund.

Nicht dass ihr denkt, ich würde aus den Spendengarnen gar nichts für die Sternstunden arbeiten. Nein, ganz im Gegenteil. In den letzten Wochen sind einige sehr schöne Garne zu Tüchern, Socken, Kinderhandschuhen etc. verarbeitet worden – teilweise von mir selbst, teilweise aber auch von meinen fleißigen Helferinnen.

Zeigen möchte ich euch heute ein kuschelig warmes Leichtgewicht von gerade mal 78 g. Gestrickt habe ich das Rüschentuch aus einem Alpaka-Mischgarn mit einer Lauflänge von 700 m auf 100 g und mit Nadelstärke 3,25 mm. Und auch wenn das auf den Fotos eher nach Grau aussieht, handelt es sich um ein ganz dunkles Moosgrün.





Freitag, 25. August 2017

07_2017 Quasi-Camassia

Oder: Etwas schlanker gemacht ... 


... habe ich das vor längerer Zeit entworfene Dreieckstuch "Camassia". Inzwischen trage ich lieber schlankere Tücher, da man diese für meinen Geschmack besser um den Hals wickeln kann.

Unser Chor tritt nach langer Outfit-Suche inzwischen stets schwarz/grau/weiß und rot auf, sprich: Alles ist klamottentechnisch erlaubt, so lange es in diesen Farben geschieht. Und da ist natürlich so ein rotes Tuch das optimale Accessoire zur schwarzen oder auch weißen Kleidung.

Gestrickt habe ich das Tuch aus 137 g Wollmeise in der Farbe "Tulpe" und mit NS 3 mm. Und da ich gerade total Lust auf Lochmuster hatte, brauchte ich auch kaum 10 Tage, um das Tuch komplett fertig zu stellen. Die schlankere Form entstand dadurch, dass ich entgegen der Originalanleitung in jeder 4. Reihe 2 Maschen am Rand zusätzlich zugenommen habe – ich habe also zugenommen, um das Tuch schlanker zu machen ... wenn das auch mal im wahren Leben funktionieren würde *träum*